"IMPRESS Engine" 3D-Animationsfilm für die Cebit

IMPRESS Engine IntrologoEYE4U active media ist weltweit bekannt für innovative Flashanimationen im Internet. Doch auch auf dem Gebiet der 3D-Computeranimation wird es künftig von EYE4U einiges zu sehen geben.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist mit dem über 4 Minuten langen Film „Impress Engine“ getan. Dieser Film entstand im Auftrag der IMPRESS Software AG, Hannover, für deren Internetauftritt EYE4U bereits im Jahr 2000 ein aufsehenerregendes Flash-Intro produziert hat.

Hier der Film in voller Länge (Anklicken zum Laden und Abspielen)

Get QuickTimeQuickTime and the QuickTime Logo are trademarks of Apple Computer, Inc., registered in the U.S. and other countries. The Get QuickTime Badge is a trademark of Apple Computer Inc., used with permission.

Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Das Projekt

IMPRESS Messestand Cebit

„Impress Engine“ wurde dem Publikum auf dem Cebit-Messestand der IMPRESS Software AG im März 2001 vorgeführt und diente auf einer Großleinwand als Blickfang.

IMPRESS Messestand Cebit

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Entwicklung der Story

Die Aufgabe des Films war es, komplexe Vorgänge – nämlich die Funktionsweise der von der IMPRESS Software AG entwickelten Produkte – mit einfachen und allgemeinverständlichen Mitteln zu illustrieren. Im Vordergrund standen dabei keine technischen Details der Produkte, vielmehr sollte das Funktionsprinzip erklärt werden, welches sich wie folgt zusammenfassen lässt: Erst durch den Einsatz von Softwareprodukten aus dem Hause IMPRESS Software AG wird das gesamte Potential anderer Programme aktiviert und ermöglicht durch optimierte Prozessketten einen effektiven Datenfluß zwischen den verschiedenen Anwendungen.

Chart

Dieses Funktionsprinzip lässt sich zwar sehr schön als Ablaufdiagramm zeichnen und in Prospekte drucken, wie aber stellt man so etwas in einem Film dar? Eine Gratwanderung zwischen Information und Unterhaltung war also vorprogrammiert, denn schließlich sollte der Film nicht nur die rein praktischen Vorteile, die sich durch den Einsatz von IMPRESS-Produkten ergeben, zeigen, sondern auch noch durch visuelle und akustische Reize die Messebesucher in seinen Bann ziehen.

Sehr schnell konnte man sich mit dem Auftraggeber auf die notwendige „Verpackung“ für die Information, die der Film vermitteln sollte, einigen: Raumschiffe sollten es sein! Und schon kurze Zeit später war die eigentliche Story zu Papier gebracht. Die Handlung wurde in einem unüberschaubaren "Prozess-Universum" angesiedelt, in dem die verschiedenen Programme ineffektiv arbeiten, bis das große Impress-Mutterschiff – die "Impress Engine" – in die Tiefen dieses Prozess-Universums vordringt und mit Hilfe flinker kleiner Raumgleiter, die die Impress-Softwaremodule in die vorhandenen Systeme integrieren, die Prozesse optimiert.

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Storyboard Design

Nachdem die Handlung festgelegt und das Drehbuch fertig war, musste der gesamte Film Szene für Szene geplant und als Storyboard gezeichnet werden. Noch bervor auch nur ein einziges Bild gerendert wurde, ließen sich so schon sämtliche Einstellungen, Schnitte, Effekte, Kamerafahrten etc. ersehen.

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Storyboard Bild   Storyboard Bild

Die Zeichnungen des Storyboards wurden zu einem Film zusammengefügt, wo sie als Platzhalter dienten, die nach und nach durch die fertig gerenderten Szenen ersetzt werden konnten.

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Production Design

Da der gesamte Film ohne Schauspieler oder animierte Charaktere auskommen sollte, musste diese Rolle von Raumschiffen und anderen Modellen übernommen werden. Allein durch Form- und Farbgebung und die Art, wie sie animiert wurden, konnte jedem Modell ein individueller Charakter verliehen werden.

Eine der "Hauptrollen" spielen die kleinen Raumgleiter, die wie ein Schwarm eifriger Bienen vom Mutterschiff ausschwärmen und ihre Module verteilen, die die "System-Türme" in die Lage versetzen, untereinander und mit dem Impress-Mutterschiff zu kommunizieren.

Production Design

In einer der ersten Studien sahen diese Fahrzeuge noch aus wie überdimensionale, metallische Wasserflöhe, mit vier beweglichen Armen, sowie einem gläsernen Cockpit und einem Piloten darin.

Production Design

In der später verwendeten Fassung wurde daraus ein kleiner, sehr wendiger Raumgleiter, mit zwei drehbaren Triebwerken und einem ausklappbaren Greifarm.

Sämtliche Modelle wurden mit dem Programm "Strata 3D Pro" konstruiert, mit speziell angefertigten Oberflächentexturen versehen, in Szene gesetzt und animiert.

Production Design

Das Ergebnis waren moderne, smarte Raumgleiter, die das Firmenimage der IMPRESS Software AG widerspiegeln.

Im Gegensatz zu den IMPRESS-Raumschiffen sollte die "Prozess-Landschaft" wie das reinste Chaos wirken. Starr, unflexibel und schwerfällig, düster und wenig kommunikationsfreudig.

Außerdem musste auf irgendeine Art und Weise eine Veränderung eintreten, sobald die IMPRESS-Module in die Systeme integriert werden. Dabei entstand die Idee, die Systeme durch Türme auf einer öden Landschaft zu symbolisieren, die in einem Dornröschenschlaf liegen, dann aber emporschweben und plötzlich untereinander kommunizieren, sobald sie durch IMPRESS Software "wachgeküßt" werden.

Production Design

In einem der ersten Versuche waren diese System-Türme noch vollständig in der umgebenden Landschaft versenkt...

Production Design

... und sollten nach der Aktivierung aus ihrer Versenkung emporsteigen. Diese Version vermittelte allerdings nicht das gewünschte Bild der Schwerfälligkeit. Die Türme wirkten viel zu elegant und zu leicht.

Production Design

In der Endversion wurden richtige Türme eingesetzt, von denen im aktivierten Zustand lediglich die Spitze mit den Funkantennen emporsteigt. Durch die sich nach unten hin verbreiternden Sockel und Wulste wirken die Türme sehr solide und uneinnehmbar.

Production Design

Unterstützt wird die ganze Stimmung durch ein unüberschaubares Chaos von Gebäuden, das die gesamte Landschaft überzieht und durch einen dramatischen Wolkenhimmel unterstützt wird.

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Animation und Rendering

Nachdem alle Modelle fertig gestellt waren, wurde damit begonnen, aus den einzelnen Bauelementen die Sets zusammenzustellen: Hintergrundbilder (Sternenfelder oder Wolkenhimmel), statische Objekte (Türme) und bewegte Objekte (Raumschiffe). Dann wurden gemäß dem Drehbuch bzw. Storyboard die Kamerapositionen festgelegt und die Szenen ausgeleuchtet.

Animation und Rendering

Um die Bewegungsabläufe zu testen, wurden sämtliche Szenen und Animationen zunächst pobeweise als Drahtgitter-Modelle gerendert.

Animation und Rendering

Sobald diese Testaufnahmen zufriedenstellend ausgefallen waren, wurden Renderings in Ausgabeauflösung berechnet, was je nach Komplexität der meist wenige Sekunden langen Szenen zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen in Anspruch nehmen konnte.

Nicht alle Elemente einer Szene wurden auch gleichzeitig in einer einzelnen Datei gerendert. Sehr komplexe Einstellungen wurden häufig in separate Ebenen aufgeteilt, getrennt voneinander berechnet und dann erst später wieder zu einer Einstellung zusammenkopiert.

Nachfolgend werden Original-Bilder des fertigen Films gezeigt:

Animation und Rendering

Szene aus dem Intro: Das Firmenlogo der IMPRESS Software AG als 3D-Umsetzung.

Animation und Rendering

Majestätisch schwebt die "Impress Enginge" am Betrachter vorbei.

Animation und Rendering

Das Schiff hat den Auftrag, für Ordnung im unendlichen Chaos des Prozess-Universums zu sorgen.

Animation und Rendering

Von der Brücke der "Impress Engine" aus werden die Planeten des Universums nach System-Türmen abgesucht.

Animation und Rendering

Die "Impress Engine" auf dem Weg zu einer neuen Mission.

Animation und Rendering

Am Einsatzort angekommen, schwärmen unzählige der kleinen Raumgleiter aus dem Hangar der "Impress Engine".

Animation und Rendering

Die kleinen Raumgleiter dringen zur Oberfläche des Planeten vor und steuern die mächtigen System-Türme an.

Animation und Rendering

Dort integrieren sie ihre Fracht, die Impress-Software-Module.

Animation und Rendering

Nachdem die Software-Module in die System-Türme eingebaut sind, erheben sich langsam die Kommunikationsantennen.

Animation und Rendering

Mit den nun aktivierten Antennen können die Systeme untereinander und mit dem Impress-Mutterschiff kommunizieren. Der Auftrag der "Impress Engine" ist erfolgreich ausgeführt.

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction

Postproduction

Für jeden Film ist der passende Ton mindestens genauso wichtig, wie das Bild selbst. Effektvolle Geräusche lassen eine Szene erst richtig realistisch wirken und Musik kann sehr stark die Emotionen des Betrachters beeinflussen.

Vertonung Jan Tonstudio

Nachdem die erste endgültige Fassung des Films fertig geschnitten war, konnte man mit der Vertonung beginnen. Der Text und die Dialoge des Raumschiffcaptains wurden von dem Schauspieler Manfred Lehmann gesprochen, der deutschen Synchronstimme u. a. von Bruce Willies und Gérdard Depardieu.

Vertonung Jan Tonstudio

Mit dem Programm "Pro Tools" wurde dann der Film bildsynchron auf mehreren Harddiskspuren mit Musik und Soundeffekten versehen. Die Stimmen der weiteren Piloten wurden übrigens von EYE4U-Mitarbeitern gesprochen. Später wurden die Tonaufzeichnungen mit synthetischen Störungen und Filtern so bearbeitet, als wären die Piloten tatsächlich über Funk mit dem Mutterraumschiff verbunden.

Vertonung Jan Tonstudio

Die zahlreichen Geräusche und Spezialeffekte wurden zum Teil mit Software-Synthesizern wie dem "Native Instruments Reaktor" erstellt oder mit dem softwaregesteuerten Hardware-Synthesizer "Clavia Nord Modular" generiert. Nachdem alle FX-, Voice- und Musikeinzelspuren auf einer Masterstereospur zusammengefasst waren konnte man den fertigen Ton bei der in der Zwischenzeit fertiggestellten Endfassung des Films anlegen.

Abschließend wurden vom fertigen Film CD-ROMs und DVDs hergsetellt und diese dann an den Kunden geliefert.

Zurück zum Anfang der Seite
Das Projekt
Entwicklung der Story
Storyboard Design
Production Design
Animation und Rendering
Postproduction